Leitgedanken zur Urbesinnung

18,90

 

In längeren und kürzeren Betrachtungen versucht Schuon, die Urlehre zu ergründen, jenes „durch Menschenalter hindurch stets neugestaltig wiederkehrende und ewig sich gleich bleibende Wissen von den letzten Zusammenhängen“.

Mit seinen Gedanken, die Frucht rein geistiger Besinnung sind, möchte der Autor den Leser zu einer Weltanschauung führen, die den ganzen Menschen umfasst und gleichzeitig lebendig und tiefgründig ist.

Äußerlich betrachtet reihen sich Schuons Betrachtungen beinahe zusammenhanglos aneinander, doch innerlich sind sie geschlossen und eindeutig. So liegt dieses Buch vor uns wie ein nie gewordener und nie beschlossener Gedankenkreis; es scheint ohne Ursprung und ohne Ende zu sein.

»Was ist die Urlehre? Sie ist das in Formen verhüllte, sich in Formen kundgebende, durch Menschenalter hindurch stets neugestaltig wiederkehrende und ewig sich gleich bleibende Wissen von den letzten Zusammenhängen. Diese in mannigfaltigen Formen lebende, von keiner Form beschränkte, immer wieder zum reinen Geiste zurückführende Wahrheit ist die Urlehre.

Sie ist keines menschlichen Denkens Erzeugnis. Sie ist niemandem zu eigen. Wer sie erkennt, der hat sie; aber im Grunde hält sie ihn umfasst, hat sie den Erkennenden in sich aufgenommen – sie, die Ewige, den Vergänglichen. So nimmt das Meer einen Tropfen auf. Überall und nirgends ist ihr Eingang. Sie ist ohne Ursprung und ohne Ende.«

Zusätzliche Information

Gewicht 0.3 kg
Größe 14 × 21.6 cm